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Burg Boskovice

Hradní 7
Boskovice, 680 01

An der Grenze von Malá Haná und Drahanská vrchovina erhebt sich 400 m u.d.M. die romantische Ruine der Boskowitzer Burg im gotisch-renaissance Stil. Die Geschichte der Burg fängt Mitte des 13. Jh. an. Damals war sie im Besitz der Herren von Boskowitz, welche die Burg und Herrschaft bis ans Ende des 14. Jh. besaßen. Ende des 14. Jh. geht die Burg in den Besitz der Herren von Kunstat über. Damals begann wohl der Bau einer neuen mittelalterlichen Residenz. Ab den 50. Jahren des 15. Jh. halten die Burg erneut die Herren von Boskowitz, dessen Wappen mit siebenzähnigem Kamm später zum Wappen der Stadt Boskowitz wurde.Während der nachfolgenden Verwaltung durch die Eders wurde das Burgareal baulich umgestaltet. Angehörige des Geschlechtes der Ritter von Zástřizl, Eigentümer der Burg ab der Mitte des 16. Jh., beendeten den weitreichenden Renaissanceumbau des Objekts. Zu Ende des 17. Jh. gelangen Burg und Herrschaft in den Besitz der Dietrichsteins. Auch wenn am Anfang des 18. Jh. einige Wirtschaftsgebäude errichtet wurden, blieb der Adelssitz verlassen. In den 30. Jahren des 18. Jh. wurden die Dächer niedergerissen und das Mauerwerk wurde für den Bau städtischer Gebäude genutzt. Zurzeit gehört die Burg der Familie Mensdorff - Pouilly.  Aus dem ursprünglichen mächtigen Bau ist ein Torso des Burgpalastes erhalten geblieben und bietet nun imposanten Ausblick auf hiesige malerische Landschaft. Technisch interessant ist der 20 m tiefe Ziehbrunnen mit hölzernem Laufrad, in Tschechien dem einzig funktionierenden. Besucher heißt der runde Turm mit Renaissancehzinnen willkommen.
 
 


Hrad Boskovice
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